Produktbeschreibung

Conow Atlas 6000 AC – 6 kWh für die Solaranlage, die du schon hast

Der Atlas 6000 AC ist ein Heimspeicher zum Nachrüsten. Er hat keine Anschlüsse für Solarmodule, und das ist Absicht: Er hängt hinter dem vorhandenen Wechselrichter am Hausnetz und sammelt dort den Überschuss ein, der sonst für wenige Cent ins Netz abfließen würde. Fachleute nennen das AC-Kopplung – geladen und entladen wird über Wechselstrom, also über die normale Hausinstallation.

Ob dein Wechselrichter von SMA, Fronius, FoxESS oder einem Balkonkraftwerk-Hersteller stammt, spielt keine Rolle. Der Speicher sieht die Solarseite nie.

Mit 6.028 Wh und 3.000 W Lade- und Entladeleistung spielt er in einer anderen Liga als ein Balkonspeicher. Typische Dachanlagen liefern mittags 3.000 bis 4.000 W – ein Speicher, der nur 800 W aufnimmt, lässt den Großteil davon liegen. Der Atlas erwischt fast die ganze Spitze.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • Nachrüstbar an praktisch jeder bestehenden PV-Anlage – der Wechselrichter bleibt, wie er ist
  • Lädt mit 3.000 W und erwischt damit auch die Mittagsspitze einer größeren Dachanlage
  • Zellen sind auf 10.000 Ladezyklen ausgelegt – deutlich mehr als die üblichen 6.000
  • Notstrom mit 3.000 W dauerhaft und 4.500 W Spitze – reicht auch für Mikrowelle oder Wasserkocher
  • Umschaltung in unter 10 Millisekunden, unterbrechungsfrei wie eine USV
  • Bis zu zehn Geräte kabellos koppelbar, drei davon zu einem Drehstromsystem mit 9 kW
  • Anschluss per WLAN, Bluetooth oder zwei Netzwerkbuchsen – zuverlässig auch im Keller
  • Arbeitet mit Home Assistant, Shelly, everHome und dem Tuya-Ökosystem zusammen, dazu Modbus-TCP und offene API
  • Eingebautes Brandunterdrückungssystem und BMS, das jede Zelle einzeln überwacht
  • Heizfolie im Gerät – arbeitet auch bei −20 °C, IP65 für draußen
  • 10 Jahre Herstellergarantie

Wie der Speicher erfährt, wann er laden soll

Ein AC-Speicher braucht eine Messquelle. Der Atlas bietet dafür drei Wege, und der dritte ist der bemerkenswerte:

Ein Smart Meter im Zählerschrank misst über Stromwandler den Hausverbrauch – einphasig oder dreiphasig, Einbau durch eine Elektrofachkraft. Ein Zählerlesekopf wird stattdessen direkt am Stromzähler angebracht, ohne Eingriff in die Elektrik. Oder du lässt den Zähler ganz weg: Der Atlas kann sich über eine Schnittstelle direkt mit deinem vorhandenen Wechselrichter verbinden – unter anderem mit Geräten von SMA, Fronius und FoxESS – und die Erzeugungsdaten von dort holen.

Notstrom: was bei einem Stromausfall wirklich passiert

Der Atlas hat einen getrennten Notstromausgang und schaltet bei einem Netzausfall in unter 10 Millisekunden darauf um. Dauerhaft stehen 3.000 W bereit, kurzzeitig 4.500 W – genug für Geräte mit hohem Anlaufstrom.

Wichtig zu verstehen: Dein Hausnetz bleibt bei einem Stromausfall trotzdem dunkel. Strom bekommen ausschließlich die Verbraucher, die an diesem Ausgang hängen. Wenn dir das im Ernstfall wichtig ist, plane den Ausgang von Anfang an ein – sinnvollerweise als eigenen, im Verteiler abgesicherten Kreis, den eine Elektrofachkraft einrichtet.

Von einem Gerät zum Drehstromsystem

Bis zu zehn Atlas-Einheiten lassen sich kabellos zu einem System verbinden. Interessanter ist die andere Ausbaustufe: Drei Geräte bilden zusammen ein dreiphasiges System mit 9 kW und 18 kWh – also eine Einheit pro Phase.

Das ist die Konfiguration für Haushalte mit Wärmepumpe oder E-Auto, bei denen die Last ungleichmäßig auf den Phasen liegt. Das System kann die Phasen unabhängig voneinander bedienen und so den Netzbezug auf jeder einzelnen drücken – was ein einphasiger Speicher nicht kann.

Die 800-Watt-Grenze beim Einspeisen

Ab Werk gibt der Atlas 799 bzw. 800 W ins Hausnetz ab. Das ist die deutsche Grenze für Steckersolargeräte; in dieser Einstellung reicht die Anmeldung im Marktstammdatenregister.

Die volle Abgabe von 3.000 W lässt sich freischalten, setzt aber eine Installation durch eine Elektrofachkraft und die Einhaltung der Netzanschlussvorschriften voraus. Wichtig: Das Laden mit 3.000 W ist davon nicht betroffen – der Speicher darf von Anfang an voll saugen, auch wenn er nur mit 800 W zurückspeist. Und der Notstromausgang unterliegt der Grenze ohnehin nicht.

Technische Daten

Auf einen Blick

Speicherkapazität 6.028 Wh
Nenn-Eingangsleistung 3.000 W
Einspeisung ins Hausnetz 799 / 800 / 3.000 W (umschaltbar)
Notstrom im Inselbetrieb 3.000 W dauerhaft, 4.500 W Spitze je Phase
Solareingang keiner – Nachrüstspeicher mit AC-Kopplung
Zyklen 10.000 (bei 25 °C, 70 % Restkapazität)

Akku

Zelltechnologie Lithium-Eisenphosphat (LiFePO₄ / LFP)
Ausgelegte Nutzungsdauer etwa 15 Jahre
Herstellergarantie 10 Jahre
Sicherheit mehrschichtiges BMS mit Zellüberwachung, integrierte Brandunterdrückung

Netz und Notstrom

Ausgangsspannung und Frequenz 230 V AC / 50 Hz
Umschaltzeit bei Netzausfall unter 10 ms
Anschluss Schuko
Kabellose Kopplung bis 10 Geräte
Drehstrombetrieb 3 Geräte ergeben 9 kW und 18 kWh, Phasen unabhängig regelbar

Gehäuse und Umgebung

Schutzart IP65
Betriebstemperatur −20 bis 50 °C (mit Heizfolie)
Kühlung passiv über großen Kühlkörper, Wärmedämmung zwischen Elektronik und Zellen
Maße (B × H × T) 805 × 315 × 256 mm
Gewicht 55,9 kg netto
Aufstellort innen und außen

Steuerung und Lieferumfang

Verbindung WLAN 2,4 GHz, Bluetooth, zwei Netzwerkbuchsen
Steuerung Conow-App oder Tuya / Smart Life
Betriebsarten Eigenverbrauch · manueller Zeitplan · KI-Steuerung nach Strompreis und Wetter
Schnittstellen Modbus-TCP, offene API, Home Assistant, Shelly, everHome, Tuya
Nulleinspeisung Smart Meter (1- oder 3-phasig), Zählerlesekopf oder direkte Wechselrichter-Anbindung
Im Lieferumfang Atlas 6000 AC, Stromkabel, Kurzanleitung

Hinweis: Smart Meter nicht im Lieferumfang. Dieses Gerät hat keine Solaranschlüsse. Wenn du die Module direkt am Speicher anschließen willst, sind der Conow Lyra 2500 Pro oder der CBE2000 Pro die passenden Geräte.

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In unseren FAQs findest du Antworten auf die häufigsten Fragen – schnell und übersichtlich.

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FAQs

Bitte lesen Sie unsere FAQ-Seite, um mehr zu erfahren.

Was ist ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher ist eine steckerfertige Solaranlage, die speziell für Balkone, Terrassen oder Gärten entwickelt wurde und über eine handelsübliche Haushaltssteckdose an das Stromnetz angeschlossen wird.

Dank des zusätzlichen Energiespeichers kann der vom System erzeugte Solarstrom gespeichert und später genutzt werden.

Balkonkraftwerke ohne Speicher ermöglichen hingegen keine Speicherung der erzeugten Energie für eine spätere Nutzung, sondern der Strom muss direkt im Haushalt verbraucht oder ins Stromnetz eingespeist werden.

Letzteres ist jedoch kontraproduktiv für Amortisation und Rentabilität, da für die ins Netz eingespeiste Energie eines Balkonkraftwerks keine finanzielle Vergütung erfolgt.

Wie lange ist die Lieferzeit?

Wir versenden an das gesamte spanische Festland innerhalb von 3-7 Werktagen für Kits ohne Batterie und innerhalb von 5-12 Werktagen für Produkte mit Batterie. Die meisten unserer Produkte werden in unserem Logistiklager in Deutschland vorbereitet und versandt. Für die Balearen und Kanarischen Inseln kann die Lieferzeit etwas länger sein. Die Versandkosten werden je nach Standort berechnet und während des Kaufabwicklung angezeigt.

Brauche ich einen Elektriker, um das Solar-Kit zu installieren?

Nein, unsere Balkon-Solaranlagen sind für eine einfache Installation konzipiert, die keinen Elektriker erfordert. Sie enthalten alle notwendigen Anleitungen und werden direkt an eine Standardsteckdose angeschlossen (Plug & Play). In weniger als 2 Stunden können Sie Ihr Solarsystem in Betrieb nehmen.

Wie viel kann ich bei meiner Stromrechnung sparen?

Abhängig von Ihrem Verbrauch und den Sonnenstunden in Ihrer Region können Sie laut unserer Beispielrechnung bis zu 475 € pro Jahr sparen. Unsere Kits sind optimiert, um die Energieproduktion auch auf Balkonen mit nicht idealer Ausrichtung zu maximieren.

Was geschieht mit der Energie, die ich nicht verbrauche?

Die erzeugte Energie, die Sie nicht sofort verbrauchen, wird ins Stromnetz eingespeist. Mit dem vereinfachten Net-Metering-Verfahren zieht Ihr Energieversorger diese Energie bei Ihrer nächsten Rechnung ab.

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