Productbeschrijving

Deye EMS-1000 – die Steuerzentrale, die Erzeugung, Speicher und Verbrauch aufeinander abstimmt

In einer gewerblichen Anlage arbeiten Wechselrichter, Batteriespeicher und Verbraucher zunächst nebeneinander her. Jedes Gerät kennt nur sich selbst: Der Wechselrichter sieht die PV-Leistung, der Speicher seinen Ladezustand, die Maschine ihren Anlaufstrom. Was fehlt, ist eine Instanz, die den Gesamtbetrieb kennt und entscheidet, wann geladen, wann entladen und wann eine Last verschoben wird.

Das Deye EMS-1000 ist diese Instanz. Ein EMS – Energiemanagementsystem – misst die Energieflüsse an den relevanten Punkten der Anlage, führt sie zusammen und gibt Sollwerte an Wechselrichter und Speicher aus. Es erzeugt selbst keinen Strom und speichert auch keinen; es entscheidet, was mit dem Strom passiert.

Interessant wird das ab dem Punkt, an dem eine Anlage mehr als einen Wechselrichter oder mehr als eine Betriebsweise hat: PV plus Speicher plus Ladeinfrastruktur, mehrere Gebäude an einem Zähler, Produktion mit ausgeprägten Lastspitzen. Für eine einzelne Aufdachanlage mit einem Hybridwechselrichter ist es überdimensioniert.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • Zentrale Steuerung von Wechselrichtern, Batteriespeichern und Verbrauchern in einem System
  • Lastspitzenkappung (Peak Shaving) – der Speicher deckt kurze Leistungsspitzen ab, statt sie aus dem Netz zu ziehen
  • Maximierung des Eigenverbrauchs statt Einspeisung zu niedrigen Vergütungssätzen
  • Lastmanagement: steuerbare Verbraucher laufen dann, wenn Energie da ist
  • Modbus TCP, RS485 und Ethernet an Bord – die üblichen Protokolle der Gebäude- und Anlagentechnik
  • Optionale Anbindung über 4G oder WLAN, wenn kein Netzwerk vor Ort liegt
  • Webbasiertes Dashboard für Auswertung und Betriebsüberwachung

Warum Lastspitzenkappung der wirtschaftlich interessanteste Punkt ist

Gewerbliche Stromverträge mit registrierender Leistungsmessung rechnen zwei Größen ab: die verbrauchte Arbeit in Kilowattstunden und die höchste im Abrechnungszeitraum gemessene Leistung in Kilowatt. Der zweite Posten ist der unangenehme, weil eine einzige Viertelstunde – ein anlaufender Kompressor, ein Ofen, mehrere Ladepunkte gleichzeitig – den Preis für ein ganzes Jahr bestimmen kann.

Genau hier setzt das EMS an: Es beobachtet den Bezug am Netzanschlusspunkt und lässt den Speicher entladen, sobald eine definierte Grenze erreicht wird. Der Netzbezug bleibt damit unter der Schwelle, während die Spitze aus der Batterie kommt. Ob sich das rechnet, hängt vom Lastprofil ab – gleichmäßiger Verbrauch bringt wenig, ausgeprägte kurze Spitzen bringen viel. Ein Lastgang aus der Vergangenheit ist deshalb die beste Grundlage für die Auslegung.

Einbindung in die Anlage

Das EMS braucht zwei Dinge: Messwerte und Zugriff. Die Messwerte kommen von Zählern und Stromwandlern am Netzanschlusspunkt und an den relevanten Abgängen – ohne diese Messung kann das System keine Grenze überwachen. Der Zugriff läuft über die Kommunikationsschnittstellen zu Wechselrichtern und Speicher.

Auf der Protokollseite ist Modbus TCP der übliche Weg: ein Industriestandard, der über das normale Ethernet-Netzwerk läuft und von den meisten Wechselrichtern, Ladesystemen und Gebäudeleittechniken verstanden wird. RS485 ist die serielle Variante über eine zweiadrige Leitung und wird dort eingesetzt, wo kein Netzwerk verfügbar ist oder wo Zähler und Batteriemanagement nur seriell sprechen. Wo weder Netzwerk noch Leitung praktikabel sind, lässt sich die Anbindung optional über 4G oder WLAN herstellen.

Was vor der Bestellung geklärt sein sollte

Prüfe zuerst die Geräteliste: Jeder Wechselrichter, jeder Speicher und jeder steuerbare Verbraucher, der eingebunden werden soll, muss über eine der genannten Schnittstellen erreichbar sein und die Sollwerte auch tatsächlich annehmen. Ein Gerät, das nur Messwerte liefert, lässt sich überwachen, aber nicht regeln.

Zweiter Punkt ist der Netzbetreiber. Änderungen an der Betriebsweise einer Erzeugungsanlage – etwa eine Begrenzung der Einspeisung oder eine geänderte Anschlussleistung – sind anzuzeigen und je nach Fall zustimmungspflichtig. Kläre das vor der Inbetriebnahme, nicht danach.

Dritter Punkt ist die Netzwerkumgebung. Für Dashboard und API-Anbindung braucht das System eine dauerhafte, stabile Verbindung. In Betrieben mit strikt getrennten Netzen ist die Freigabe der Ports oft der Punkt, der die Inbetriebnahme verzögert.

Hinweis: Zähler, Stromwandler und die zu steuernden Komponenten sind nicht im Lieferumfang. Ob eine bestimmte Fremdkomponente eingebunden werden kann, hängt vom jeweils unterstützten Protokoll ab und sollte vor der Bestellung geprüft werden. Einbau und Inbetriebnahme gehören in die Hände einer Elektrofachkraft; die Betriebsweise der Anlage ist mit dem Netzbetreiber abzustimmen.


Technische Daten: Deye – Datenblatt MS-G(S)215-2H3 Serie (inkl. MS-TS500-2 und MS-EMS) (PDF)

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Wat doet een zonnepanelenset met accu?

De zonnepanelen wekken stroom op. Een geschikte accu kan een deel van de opgewekte energie opslaan voor later gebruik. De mogelijkheden hangen af van de gekozen onderdelen en instellingen.

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Wat gebeurt er met overtollige zonnestroom?

Afhankelijk van het systeem wordt deze stroom opgeslagen, teruggeleverd of begrensd. De gekozen instellingen en afspraken met je energieleverancier bepalen wat voor jouw situatie mogelijk is.

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