Productbeschrijving

Fronius Verto Plus 25.0 – 25 kW für Gewerbedächer mit hohem Tagesverbrauch

Ab 25 kW rechnet sich eine PV-Anlage vor allem über den Eigenverbrauch. Betriebe mit Kühlung, Druckluft, Lüftung oder Maschinenpark verbrauchen genau dann am meisten Strom, wenn die Sonne scheint – und das ist der Fall, in dem der Verto Plus 25.0 seine Stärken ausspielt.

Er nimmt bis zu 37.500 Wpeak an Modulen auf und speist davon 25.000 W dreiphasig ein. Das ist die stärkste Überbelegung der ganzen Baureihe: die Hälfte mehr Modulleistung als Wechselrichterleistung, was Morgen- und Abendstunden sowie trübe Tage deutlich aufwertet.

Mit dem eingebauten Batterieanschluss ist er zugleich ein Hybrid-Wechselrichter – der Speicher hängt direkt auf der Gleichstromseite, ohne den Umweg über einen zweiten Umrichter.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • 25.000 W dreiphasige Einspeisung, bis 37.500 Wpeak Modulleistung anschließbar
  • Drei vollwertige MPP-Tracker mit je 28 A – auch für drei unterschiedlich ausgerichtete Dachflächen
  • Dreiphasiges Full Backup mit 25.000 VA, kurzzeitig 50.000 VA für große Anlaufströme
  • Batterieanschluss ab Werk: bis 33.250 W Ladeleistung, 25.000 W Entladeleistung
  • Lichtbogenerkennung Arc Guard nach IEC 63027 serienmäßig aktivierbar
  • Überspannungsschutz DC Typ 1+2 und AC Typ 2 bereits integriert
  • Maximaler Wirkungsgrad 98,16 %, europäischer Wirkungsgrad 97,74 %
  • WLAN, LAN, Datenlogger und Webserver an Bord – Solar.web und Modbus ohne Zusatzhardware
  • IP66 und −25 bis +60 °C, freigegeben für Innen- und Außenmontage
  • Gefertigt in Österreich

Einbindung in die Betriebsverteilung

Die Modulstränge kommen über sechs Stäubli-MC4-Steckplätze an, zwei je MPP-Tracker; die Batterie bekommt einen eigenen DC-Eingang mit MC4-Evo-Stor-Steckern. Netzseitig fließen im Nennbetrieb 36,2 A je Phase – die Zuleitung, die Absicherung und der Leitungsschutz im Verteiler müssen dafür sauber ausgelegt sein. Zulässig sind Querschnitte von 4 bis 35 mm² in Kupfer oder Aluminium.

Für die Eigenverbrauchssteuerung braucht es einen Fronius Smart Meter am Übergabepunkt, angebunden über RS-485. Er ist die Voraussetzung dafür, dass der Wechselrichter den Betriebsverbrauch kennt, den Speicher passend fährt und eine Einspeisegrenze dynamisch einhält. Über die sechs digitalen Ein- und Ausgänge lässt sich zusätzlich ein Lastmanagement aufbauen.

Warum 37,5 kWp auf drei Tracker gehören

Jeder der drei MPP-Tracker – also der Regelungen, die eine Modulgruppe auf ihren ertragreichsten Arbeitspunkt ziehen – verträgt 28 A, 50 A Kurzschlussstrom und höchstens 20.000 Wpeak. Die 37.500 Wpeak des 25.0 lassen sich damit zwangsläufig nicht auf ein oder zwei Tracker legen, sondern verteilen sich auf alle drei.

Zweite Grenze: Je Tracker gibt der Wechselrichter maximal 13.000 W weiter, über alle drei zusammen 33.250 W an nutzbarer Gleichstromleistung – die restliche Modulleistung dient dem Ertrag in den Randstunden. Bei Nennleistung braucht der 25.0 mindestens 350 V Strangspannung, weshalb die Stränge etwas länger ausfallen als bei den kleineren Modellen.

Notstrom mit 50 kVA Anlaufreserve

Mit Speicher liefert der Verto Plus 25.0 ein dreiphasiges Full Backup mit 25.000 VA Dauerleistung und bis zu 50.000 VA für maximal zehn Sekunden. Diese Reserve ist der praktische Unterschied zu den kleineren Verto-Modellen: Ein größerer Kälteverdichter oder ein Gebläse lässt sich damit auch im Inselbetrieb starten.

Auch die zulässige Phasenschieflast steigt auf 50 A, kurzzeitig 72,5 A – im Notstrombetrieb hängen die Verbraucher selten gleichmäßig auf allen drei Phasen. Nötig bleiben ein Speicher und eine externe Netzumschalteinrichtung; beides ist nicht im Lieferumfang, die Umschaltzeit liegt bei rund 11 Sekunden.

Speicher, Mittelspannungsanschluss und Fachplanung

Der Batterieeingang verträgt 50 A bei 150 bis 700 V. Geladen wird mit bis zu 33.250 W, entladen mit bis zu 25.000 W. Freigegeben sind Fronius Reserva und Reserva Pro sowie BYD Battery-Box HVM, HVS, HVM+, HVS+ und HVB.

Eine Anlage mit 25 kW Einspeiseleistung wird in Deutschland regelmäßig nach VDE-AR-N 4110 beurteilt, der Anschlussregel für das Mittelspannungsnetz. Dafür verlangt der Netzbetreiber ein Netzverträglichkeitsverfahren und ein Anlagenzertifikat. Der Verto Plus erfüllt VDE-AR-N 4105 und 4110 sowie EN 50549-1/-2. Planung und Inbetriebnahme gehören in die Hände eines Fachbetriebs.

Auf einen Blick

AC-Nennleistung 25.000 W
Max. PV-Generatorleistung 37.500 Wpeak
MPP-Tracker 3, je 28 A

Hinweis: Speicher, Smart Meter und Netzumschalteinrichtung sind nicht enthalten. Die aktive Luftkühlung dieser Leistungsklasse erreicht bis zu 56,7 dB(A) – als Montageort eignen sich Technikraum, Halle oder Außenwand, nicht ein Büro.


Technische Daten: Fronius – Datenblatt Fronius Verto Plus 15.0 - 33.3 kW (DE) (PDF)

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