Produktbeschreibung

Marstek Venus E Gen 3.0 – 5,12 kWh für die Anlage, die du schon hast

Wenn auf deinem Dach schon Solarmodule liegen, hast du ein anderes Problem als jemand, der neu anfängt. Deine Anlage läuft, der Wechselrichter ist bezahlt, und mittags fließt trotzdem Strom für wenige Cent ins Netz, den du abends für 30 bis 40 Cent zurückkaufst.

Die Venus E Gen 3.0 schließt genau diese Lücke, und zwar ohne dass an der Solaranlage etwas geändert wird. Sie hängt hinter dem vorhandenen Wechselrichter am Hausnetz. Fachleute nennen das AC-Kopplung: geladen und entladen wird über Wechselstrom, also über die normale Hausinstallation. Ob dein Wechselrichter von SMA, Fronius, Kostal, Hoymiles oder APsystems ist, spielt keine Rolle – der Speicher sieht ihn nie.

Das Gerät hat deshalb auch keine Anschlüsse für Solarmodule. Das ist kein Mangel, sondern der Zweck: nichts abklemmen, nichts neu verkabeln, keine Diskussion mit dem Anlagenbauer.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • Nachrüstbar an praktisch jeder bestehenden PV-Anlage – der Wechselrichter bleibt, wie er ist
  • Herstellerunabhängig, weil der Speicher am Hausnetz und nicht an der Solarseite hängt
  • 5,12 kWh reichen bei einem durchschnittlichen Haushalt über die Nacht
  • Lädt auch günstigen Nachtstrom aus einem dynamischen Tarif ein, nicht nur Sonnenstrom
  • Eigener Notstromausgang ist eingebaut, kein Zusatzgerät nötig
  • Bis zu drei Geräte parallel – 15,36 kWh und 7,5 kW, verwaltet als ein System in der App
  • Lüfterlos und damit praktisch lautlos, auch in Wohnräumen unproblematisch
  • Verbindung per WLAN oder RS-485 – auch für Hausautomatisierung nutzbar
  • Metallgehäuse mit IP65, freigegeben für draußen und für Frost bis −20 °C
  • 10 Jahre Herstellergarantie

Ohne Smart Meter arbeitet der Speicher blind

Ein AC-Speicher sieht die Solarmodule nicht. Er muss also von außen erfahren, wie viel Strom gerade übrig ist. Diese Aufgabe erledigt ein Smart Meter im Zählerschrank: er misst, was in Richtung Netz abfließen würde, und meldet es dem Speicher, der genau diese Menge aufnimmt. Im Fachjargon heißt das Nulleinspeisung.

Passend ist der Marstek CT002, ein Drei-Phasen-Messgerät für die Hutschiene. Ohne dieses Messgerät läuft der Speicher nur nach einem festen Zeitplan – und der trifft die tatsächlichen Überschüsse selten. Rechne den Smart Meter also von Anfang an mit ein; er ist nicht im Lieferumfang, und der Einbau in die Elektroverteilung gehört in die Hände einer Elektrofachkraft.

Notstrom: was bei einem Stromausfall wirklich passiert

Die Venus E hat einen getrennten Notstromausgang mit 2.500 VA, kurzzeitig 3.500 VA für zehn Sekunden. Diese Spitze ist wichtiger, als sie klingt: Ein Kühlschrankkompressor oder eine Pumpe zieht beim Anlaufen ein Mehrfaches ihrer Nennleistung, und genau daran scheitern kleinere Geräte.

Wichtig zu verstehen: Dein Hausnetz bleibt bei einem Stromausfall trotzdem dunkel. Strom bekommen ausschließlich die Verbraucher, die an diesem Notstromausgang hängen. Und anders als bei einem Balkonspeicher mit Steckdose am Gehäuse muss dieser Kreis im Verteiler elektrisch vom übrigen Hausnetz getrennt und eigens abgesichert werden. Das richtet eine Elektrofachkraft bei der Inbetriebnahme ein – plane es mit ein, sonst hast du den Ausgang, kannst ihn aber nicht nutzen.

Die 800-Watt-Grenze gilt auch hier

Der Speicher kann mit 2,5 kW laden und entladen. Ab Werk gibt er aber nur 800 W ins Hausnetz ab – das ist die deutsche Grenze für Steckersolargeräte, und in dieser Einstellung reicht die Anmeldung im Marktstammdatenregister.

Die volle Leistung lässt sich freischalten, setzt aber eine passende technische Ausführung des Anschlusses und die Zustimmung des Netzbetreibers voraus. Rechne bei der Planung ehrlich damit: Das Laden mit 2,5 kW ist davon nicht betroffen – der Speicher darf von Anfang an voll aufnehmen, auch wenn er nur mit 800 W zurückspeist. Genau das ist der eigentliche Vorteil gegenüber kleineren Speichern, weil damit die Mittagsspitze deiner Dachanlage tatsächlich im Akku landet.

Was 5,12 kWh in der Praxis bedeuten

Die 5.120 Wh sind die Nennkapazität der Zellen. Nutzbar ist etwas weniger, weil der Hersteller eine Entladetiefe von 90 Prozent vorsieht und beim Umwandeln zwischen Gleich- und Wechselstrom Verluste entstehen – der Wirkungsgrad liegt über 93,5 Prozent. Real kannst du also mit gut 4,3 bis 4,5 kWh pro Zyklus rechnen.

Das deckt bei einem durchschnittlichen Haushalt die Zeit von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang. Wer eine Wärmepumpe oder ein E-Auto hat und täglich über 10 kWh verbraucht, sollte über zwei Geräte nachdenken.

Drei Geräte parallel – für wen sich das lohnt

Bis zu drei Venus E Gen 3.0 lassen sich einphasig parallel schalten: 15,36 kWh Kapazität und 7,5 kW Leistung, in der App als ein System verwaltet. Sinnvoll wird das bei einem Haushalt mit Wärmepumpe oder E-Auto. Bei einem Zwei-Personen-Haushalt ohne diese Verbraucher ist ein Gerät die wirtschaftlichere Wahl.

Technische Daten

Auf einen Blick

Speicherkapazität 5.120 Wh (5,12 kWh)
Laden und Entladen am Netz bis 2.500 W (Werkseinstellung 800 W Abgabe)
Notstrom-Ausgang 2.500 VA, kurzzeitig 3.500 VA für 10 s
Solareingang keiner – Nachrüstspeicher mit AC-Kopplung
Zyklen über 6.000 bei 25 °C
Herstellergarantie 10 Jahre

Akku

Zelltechnologie Lithium-Eisenphosphat (LiFePO₄ / LFP)
Nennspannung 51,2 V DC
Nennkapazität 100 Ah
Entladetiefe 90 %
Erwartete Lebensdauer bis zu 15 Jahre

Netzanschluss und Notstrom

Wechselrichter bidirektional – speist ein und lädt aus dem Netz
Netzspannung 230 V, einphasig
Maximaler Wirkungsgrad über 93,5 %
Notstromkreis muss im Verteiler getrennt abgesichert werden
Parallelbetrieb bis 3 Geräte, 15,36 kWh und 7,5 kW

Gehäuse und Umgebung

Schutzart IP65
Gehäuse Metall
Betriebstemperatur −20 bis 55 °C
Kühlung passiv, lüfterlos
Maße (B × T × H) 480 × 153 × 624 mm
Gewicht rund 60 kg
Aufstellort innen und außen, geschützter Standort empfohlen

Steuerung und Lieferumfang

Verbindung WLAN und RS-485
Steuerung Marstek-App mit KI-Modus, nutzt auch dynamische Stromtarife
Nulleinspeisung mit Smart Meter, passend ist der Marstek CT002
Im Lieferumfang Venus E Gen 3.0, AC-Anschlusskabel, Befestigungsmaterial, Garantiekarte

Hinweis: Smart Meter nicht im Lieferumfang. Die Venus E hat keine Solaranschlüsse und ist ausschließlich zum Nachrüsten einer vorhandenen Anlage gedacht. Wer noch kein Balkonkraftwerk hat und die Module direkt anschließen will, ist mit der Marstek Venus A oder Venus D besser beraten.

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FAQs

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Was ist ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher ist eine steckerfertige Solaranlage, die speziell für Balkone, Terrassen oder Gärten entwickelt wurde und über eine handelsübliche Haushaltssteckdose an das Stromnetz angeschlossen wird.

Dank des zusätzlichen Energiespeichers kann der vom System erzeugte Solarstrom gespeichert und später genutzt werden.

Balkonkraftwerke ohne Speicher ermöglichen hingegen keine Speicherung der erzeugten Energie für eine spätere Nutzung, sondern der Strom muss direkt im Haushalt verbraucht oder ins Stromnetz eingespeist werden.

Letzteres ist jedoch kontraproduktiv für Amortisation und Rentabilität, da für die ins Netz eingespeiste Energie eines Balkonkraftwerks keine finanzielle Vergütung erfolgt.

Wie lange ist die Lieferzeit?

Wir versenden an das gesamte spanische Festland innerhalb von 3-7 Werktagen für Kits ohne Batterie und innerhalb von 5-12 Werktagen für Produkte mit Batterie. Die meisten unserer Produkte werden in unserem Logistiklager in Deutschland vorbereitet und versandt. Für die Balearen und Kanarischen Inseln kann die Lieferzeit etwas länger sein. Die Versandkosten werden je nach Standort berechnet und während des Kaufabwicklung angezeigt.

Brauche ich einen Elektriker, um das Solar-Kit zu installieren?

Nein, unsere Balkon-Solaranlagen sind für eine einfache Installation konzipiert, die keinen Elektriker erfordert. Sie enthalten alle notwendigen Anleitungen und werden direkt an eine Standardsteckdose angeschlossen (Plug & Play). In weniger als 2 Stunden können Sie Ihr Solarsystem in Betrieb nehmen.

Wie viel kann ich bei meiner Stromrechnung sparen?

Abhängig von Ihrem Verbrauch und den Sonnenstunden in Ihrer Region können Sie laut unserer Beispielrechnung bis zu 475 € pro Jahr sparen. Unsere Kits sind optimiert, um die Energieproduktion auch auf Balkonen mit nicht idealer Ausrichtung zu maximieren.

Was geschieht mit der Energie, die ich nicht verbrauche?

Die erzeugte Energie, die Sie nicht sofort verbrauchen, wird ins Stromnetz eingespeist. Mit dem vereinfachten Net-Metering-Verfahren zieht Ihr Energieversorger diese Energie bei Ihrer nächsten Rechnung ab.

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